Posts mit dem Label Shell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Shell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

24. April 2014

GNOME: Shell-Extension "Hide App Icon"

In dem Post "Anwendungs-Icon in Panel ausblenden" in diesem Blog, wurde bereits erläutert, wie die Anzeige des Icons der aktuell fokussierten Anwendung in der GNOME-Shell unterbunden werden kann. Die vorgestellte Methode erforderte jedoch das manuelle Editieren einer CSS-Datei, die das Aussehen der Shell bestimmt. Eine einfachere Möglichkeit, die Anzeige des entsprechenden Icons zu unterbinden, bietet nun die Gnome Shell Extension "Hide App Icon", die ich zu diesem Zweck umgesetzt habe.

Vergleich der Standard-Ansicht des Top Panels der GNOME-Shell mit der veränderten Ansicht durch die Shell-Erweiterung "Hide App Icon" (Klicken zum Vergrößern)

Die Shell-Erweiterung ist auf Sourceforge unter diesem Link verfügbar.Auf dieser Seite kann sowohl der Source-Code eingesehen werden, als auch die jeweils aktuelle Version heruntergeladen werden. Um die Erweiterung zu installieren ist es lediglich notwendig den, in dem zip-Archiv enthaltenen, Ordner in das Verzeichnis ~/.local/share/gnome-shell/extensions/ zu kopieren und die Erweiterung anschließend über eine entsprechende Anwendung, wie beispielsweise über das "Gnome Tweak Tool" zu aktivieren.

Ziel ist es, dass die vorgestellte Gnome Shell Extension zukünftig auch über die Seite extensions.gnome.org bezogen werden kann, auf der alle, von dem GNOME-Projekt akzeptierten, offiziellen Extension angeboten werden. Die entsprechende Überprüfung des Quellcodes durch die Betreiber dieser Seite steht allerdings noch aus.

Anmerkung vom 24.04.2014 - 19:44 Uhr: Die Shell-Erweiterung wurde mittlerweile von den Autoren der Seite extensions.gnome.org zugelassen und steht auf dieser Seite unter diesem Direktlink zur Verfügung.

Weiterführende Links:

16. April 2014

GNOME: Anwendungs-Icon in Panel ausblenden

Heute habe ich die GNOME-Desktopumgebung auf meinem System auf die momentan aktuelle Version 3.12 aktualisiert und wie bei jeder dieser Aktualisierungen, nach denen sich die GNOME Shell jeweils in ihrem Standard-Look präsentiert, fielen mir einmal mehr auf, wie viele Anpassungen ich an der Benutzeroberfläche vorgenommen hab, um sie auf meine Vorlieben abzustimmen. Während der Großteil dieser Anpassungen bereits Teil der Artikel-Serie "Der Weg zu "meinem" GNOME" in diesem Blog war, wurde eine Anpassung, die ich jedoch sehr prägnant finde, bisher nicht angesprochen. Dabei handelt es sich um das Ausblenden des Icons der aktuell fokussierten Anwendung im Top-Panel. Die folgenden Screenshots verdeutlichen diese Änderung.

Das Top-Panel der GNOME-Shell mit und ohne Anzeige eines Anwendungs-Icons

Um das Ausblenden des Anwendungs-Icons zu erreichen, ist eine Anpassung der Datei /usr/share/gnome-shell/theme/gnome-shell.css mit Root-Rechten notwendig.  Hierzu kann sie beispielsweise über den folgenden Konsolenbefehl mittels des Editors "nano" geöffnet werden:
 # nano /usr/share/gnome-shell/gnome-shell.css  
Innerhalb dieser Datei gilt es nun die folgende Stelle zu finden (in dem Editor "nano" ist die Suchfunktion über den Shortcut Strg + W zu erreichen):
 .panel-button #appMenuIcon {  
   app-icon-bottom-clip: 1px;  
 }  
Der oben dargestellte Ausschnitt der Datei muss nun um zwei zusätzliche Zeilen erweitert werden, so dass das Ergebnis wie folgt aussieht:
 .panel-button #appMenuIcon {  
   app-icon-bottom-clip: 1px;  
   width: 0px;  
   height: 0px;  
 }  
Außerdem ist noch eine weitere Anpassung an einer anderen Stelle der Datei notwendig, wofür zunächst die im Folgenden dargestellte Stelle aufzufinden ist:
 .app-menu-icon {  
   width: 24px;  
   height: 24px;  
 }  
Die innerhalb dieses CSS-Blocks angegebenen Werte für die Breite und Höhe des Anwendungs-Icons müssen jeweils auf den Wert 0px gesetzt werden, wodurch sich ein geänderter CSS-Code ergibt, der dem folgenden Ausschnitt gleicht:
 .app-menu-icon {  
   width: 0px;  
   height: 0px;  
 }  
Nach dem Speichern der Datei (in "nano" über die Tastenkombination Strg + O) muss die GNOME-Shell neugestartet werden, damit die Änderungen sichtbar werden. Hierzu öffnet man zunächst über die Tastenkombination Alt + 2 einen Dialog, in den man dann den Befehl "r" (ohne Anführungszeichen) eingibt und die Eingabe mit Enter bestätigt.

Anmerkung vom 24. April 2014: In diesem Artikel dieses Blogs wird ab sofort eine Gnome Shell Extension vorgestellt, die das Ausblenden der Anwendungs-Icons, wie es in diesem Artikel beschrieben wurde, automatisiert.

16. September 2013

Arch Linux: Der Weg zu "meinem" GNOME - Fazit (Teil 7)

Abschließend zu dieser Serie, in der ich einige Anpassungen vorgestellt habe, die ich an meiner GNOME-Shell unter Arch Linux vorgenommen habe, möchte ich nun in diesem letzten Artikel ein persönliches Fazit zu GNOME 3 ziehen.

Als GNOME in der Version 3.0 erschienen ist, habe ich mir die Desktopumgebung bereits angeschaut, jedoch ziemlich schnell beschlossen, dass sie mir überhaupt nicht gefällt. Im Zuge meines Umstiegs auf Arch Linux, über den ich auch in diesem Blog berichtet habe, habe ich es allerdings erneut gewagt einen Blick auf die aktuelle GNOME-Shell zu werfen, da ich mit der Entwicklung von Canonical's Unity-Oberfläche, die ich zuvor unter Ubuntu genutzt habe, nicht mehr zufrieden war. Und wider Erwarten hat das aktelle GNOME einen deutlich besseren Eindruck bei mir hinterlassen, als ich ihn in Erinnerung hatte. Ich kann nicht genau sagen, was sich seitdem geändert hat, jedoch muss die Desktopumgebung einen deutlich gereifteren Eindruck gemacht haben und somit mir für den täglichen Gebrauch als besser geeignet erschienen sein. Zwar gibt es eine ganze Reihe von Designentscheidungen, die ich für falsch halte, jedoch bietet die Anpassbarkeit über Gnome Shell Extensions eine Möglichkeit diese auszugleichen.

Das Erscheinungsbild


Mein erster Gedanke, wenn ich die Standard-GNOME-Shell sehe, ist, dass mir das Standard-Thema überhaupt nicht gefällt, weil die Titelleisten von Fenstern meiner Meinung nach ziemlich hässlich aussehen und viel zu groß sind. Überhaupt scheinen die Entwickler an unnötigen Stellen an Platz zu sparen um ihn stattdessen an anderen Stellen regelrecht zu verschwenden. So kann ich die Entscheidung nicht nachvollziehen, warum standardmäßig nur noch die Schließen-Schaltfläche in der Titelleiste von Fenstern angezeigt wird, wo doch dort genug Raum für alle drei herkömmlichen Schaltflächen wäre, während die Aktivitäten-Schaltfläche im Top-Panel dauerhaft angezeigt wird, obwohl der Benutzer bereits nach einer sehr kurzen Eingewöhnungsphase weiß, wie man das Aktivitäten-Menü erreicht und welche Funktion es besitzt. Glücklicherweise lässt sich das Fenster-Thema sehr leicht anpassen und auch die Fenster-Schaltflächen lassen sich auf den gewohnten Zustand zurück versetzen. Und für andere Anpassungen, wie etwa dem Ausblenden der Aktivitäten-Schaltfläche, gibt es, wie bereits erwähnt, zahlreiche Shell-Erweiterungen.

Das Benachrichtigungssystem


Über das neue Benachrichtigungssytem kann man sich sicherlich streiten. Die Entwicklung auch bei anderen Desktopumgebungen, wie z.B. Unity, geht weg von einem System-Tray, hin zu einem alternativen System, wie der Benachrichtungsleiste von GNOME. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein System-Tray, in dem jedes Programm seine Benachrichtigungen und Icons ablegen darf, nicht mehr zeitgemäß ist, weil es schnell überfüllt ist. Jedoch möchte ich mir die Möglichkeit offen halten, wenige ausgewählte Programm dort stets zugänglich anzuzeigen. Die Tray-Icons übriger Anwendungen kann man in deren Einstellungen üblicherweise deaktivieren. Um dieses Verhalten zu erreichen gibt es ebenfalls einen relativ einfachen Weg, der in dieser Serie von Artikeln vorgestellt wurde.

Das Aktivitäten-Menü


Ansonsten machte die GNOME-Shell bei mir einen sehr stabilen Eindruck und läuft stets flüssig. Auch die  von vielen geäußerte Kritik über das Fehlen einer Übersicht der aktuell geöffneten Programme, kann ich nicht teilen, da dies durch das Aktivitäten-Menü meiner Meinung nach ausreichend abbildet wird. Abgesehen davon lässt sich diese fehlende Funktion ebenfalls über eine Shell-Erweiterung in Form einer Task-Leiste nachrüsten. Ich würde mir lediglich wünschen, dass zwischen den Programmen, die in der Aktivitäten-Übersicht angezeigt werden, mit der Tastatur umgeschalten werden kann. Überhaupt gefällt mir das Konzept des Aktivitäten-Menüs sehr gut und beispielsweise besser als das des Dashboards in Unity, welches ich nur sehr ungern benutzt habe. Es bietet eine Übersicht über alle geöffneten Programme, die aktuellen Workspaces und erlaubt es, die meist genutzten Programme zu starten, womit es für mich alle Funktionen abdeckt, die ich von einer solchen Funktion erwarte. Insbesondere die Suche funktioniert sehr zuverlässig und schnell und im Vergleich mit Unity muss lobenswert erwähnt werden, dass dort glücklicherweise auf die Einbeziehung von zweifelhaften Online-Suchergebnissen verzichtet wird. Als weitere Verbesserung des Aktivitäten-Menüs könnte darüber nachgedacht werden, ob das Dock, über das die favorisierten Programme gestartet werden können, nicht auch durch eine Bewegung der Maus an den linken Bildschirmrand angezeigt werden können soll. Dies ist ebenfalls über eine Erweiterung namens "Dash to Dock" möglich, die es darüber hinaus auch erlaubt, die aktuell geöffneten Programm ebenfalls anzuzeigen. Damit würde das Dock der Sidebar von Unity ähneln und den Kritikern, die das Fehlen einer Task-Leiste bemängeln, könnte der Wind aus den Segeln genommen werden.

Globale Titelleisten


Was mir ebenfalls sehr bald negativ auffiel war, dass die Titelleisten der meisten Programm unnötig Platz wegnehmen, wenn sie maximiert sind. Meiner Meinung bietet es sich bei einer Desktopumgebung, die über ein Top-Panel verfügt, an, dass die Fenster-Schaltflächen und der Fenstertitel von maximierten Programmen in eben diesem Panel angezeigt wird, was, insbesonders bei den heute üblichen breitformatigen Monitoren, wertvollen vertikalen Platz einsparen würde. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Verhalten Einzug in kommende Versionen von GNOME finden wird, jedoch für ziemlich gering, da der Top-Leiste von Seiten der Entwickler, durch das Anzeigen der Aktivitäten-Schaltfläche und der Uhrzeit in der Mitte des Panels, eine andere Funktion eingeräumt wurde. In einem Artikel dieser Serie habe ich eine Möglichkeit vorgestellt, wie eine solche Nutzung des Top-Panels als globale Titelleiste, erreicht werden kann. Dieses Vorgehen besitzt jedoch, wie ich zugeben muss, deutliche Nachteile bei der Verwendung mit mehreren Monitoren, da die Titelleisten von Fenstern, die sich nicht auf dem primären Monitor befinden, ebenfalls ausgeblendet werden und diese deshalb nur über die Schaltflächen im Panel, das sich auf einem anderen Monitor befindet, geschlossen werden können. Falls ich eine Möglichkeit finden sollte, wie dieses Problem behoben werden kann, werde ich einen dementsprechenden Artikel auf diesem Blog veröffentlichen.

Fazit


Als letztendliches Fazit über GNOME 3 kann gesagt werden, dass ich wohl bei dieser Desktopumgebung bleiben werde. Man bekommt eine moderne, performante Shell angeboten, die über eine Vielzahl von verfügbaren Shell-Erweiterungen an die eigenen Wünsche angepasst werden kann. Diese Möglichkeit ist für mich der Punkt, weshalb sich die GNOME-Shell, trotz weitreichender Kritik, relativ großer Beliebtheit erfreut. Der Ehrlichkeit wegen muss ich jedoch zugeben, dass ich GNOME nicht nutzen würde, wenn diese Möglichkeit nicht bestehen würde.

Als Abschluss dieser Artikelserie über die Veränderungen, die ich an meiner GNOME-Shell vorgenommen habe, sind im Folgenden noch einige Screenshots als Impressionen zu sehen.

Der Desktop meiner GNOME-Shell (Klicken zum Vergrößern)

Das Dock meiner GNOME-Shell (Klicken zum Vergrößern)

Das Aktivitäten-Menü meiner GNOME-Shell (Klicken zum Vergrößern)

Darstellung der Titelleiste eines maximierten Fensters im Top-Panel (Klicken zum Vergrößern)

12. August 2013

Arch Linux: Der Weg zu "meinem" GNOME - Themes verwenden (Teil 1)

Wie bereits in diesem Blog berichtet, bin ich kürzlich von Ubuntu auf Arch Linux umgestiegen. Bei dieser Gelegenheit habe ich darüber hinaus den Wechsel von der Desktopumgebung Unity zu GNOME 3 gewagt. Da die Desktopumgebung einen maßgeblichen Anteil am Userkomfort eines Systems hat, will ich nun zusätzlich zu den bisherigen Artikeln über den Wechsel der Distribution eine kleine Serie über die Veränderungen, die ich an der GNOME-Shell vorgenommen habe, um sie nach meinen Wünschen zu gestalten, starten. In diesem ersten Teil dieser neuen Serie will ich die Themes, die ich zur Anpassung des Fensterdesigns, des Shell-Designs, der Icons und des Cursors gewählt habe, vorstellen und dessen Installation erläutern. Das Ergebnis der Umgestaltung ist auf dem folgenden Screenshot zu erkennen.

Das "Numix"-Theme unter GNOME 3 (Klicken zum Vergrößern)

1 Das Fenster-Theme


Bei dem von mir gewählten Fenster-Theme handelt es sich um das GTK3-Theme "Numix", das unter diesem Link verfügbar ist. Neben der Möglichkeit, das Theme als zip-Archiv herunterzuladen, wird es für Arch-User auch im AUR angeboten und kann somit über den folgenden Konsolenbefehl mittels Yaourt installiert werden. Wie Yaourt auf einem Arch-System eingerichtet werden kann wurde bereits in diesem Artikel erläutert.
 $ yaourt -S gtk-theme-numix  
Weitere Themes findet man z.B. unter GNOME-Look.org. Falls ein Theme, das manuell heruntergeladen wurde, verwendet werden soll, müssen die entsprechenden Dateien in das Verzeichnis /usr/share/themes/ kopiert werden.

Um das Theme anzuwenden verwendet man am besten ein dafür geeignetes Tool, wie z.B. das "Gnome Tweak Tool", welches folgendermaßen über den Paketmanager Pacman installiert werden kann:
 $ sudo pacman -S gnome-tweak-tool  
Nachdem das Programm gestartet wurde findet man in der Kategorie "Thema" Möglichkeiten um die verschiedenenen Themes auszuwählen. Für die Anpassung des Fenster-Themes sind dabei die Optionen "GTK+-Thema" und "Fenster-Thema" relevant. Um das Theme zu setzen, muss in den entsprechenden Auswahl-Boxen der Eintrag "Numix" gewählt werden.

Scheinbar kann es vorkommen, dass durch einen Bug im Gnome Tweak Tool die Option "Fenster-Thema" fehlt. Dadurch kann das Design der Titelleisten von Fenstern nicht angepasst werden. Falls dieses Problem, wie in meinem Fall, auftritt, schafft der folgende Konsolenbefehl, durch den das Fenster-Theme manuell gesetzt werden kann, Abhilfe:
 $ gsettings set org.gnome.desktop.wm.preferences theme "Numix"   

Optionen zur Theme-Auswahl im Gnome Tweak Tool, wobei die Option "Fenster-Thema" durch einen Bug fehlt (Klicken zum Vergrößern)

2 Das Shell-Theme


Bei dem Shell-Theme handelt es sich um ein weiteres Theme, das das Aussehen von Elementen der GNOME-Shell, wie etwa des Panels oder des Aktivitäten-Menüs, bestimmt. In Kombination mit den Numix-Fenster-Thema wird hierfür das Shell-Theme "Elegance Colors" empfohlen, das es erlaubt, die Darstellung der Shell-Elemente der des aktuell gesetzten Fenster-Themas anzupassen.

Das Theme "Elegance Colors" steht unter diesem Link zum Download zur Verfügung. Alternativ ist es ebenfalls über das AUR verfügbar. Der folgende Befehl installiert es mittels Yaourt:
 $ yaourt -S gnome-shell-themes-elegance-colors  
Nach der Installation kann das dazugehörige Konfigurations-Tool über die Suche gefunden und gestartet werden. Das Theme sollte anschließend im Gnome Tweak Tool unter der Kategorie "Thema", wie in dem oben gezeigten Screenshot dargestellt, für die Option "Shell-Thema" auswählbar sein. Dabei ist zu beachten, dass für die Verwendung von Shell-Themes die GNOME-Extension User Themes installiert sein muss. Falls ein Shell-Thema manuell installiert wurde, findet sich neben dieser Option ein Button über den manuell das Verzeichnis, in dem dieses Theme zu finden ist, gewählt werden kann.

Im Konfigartions-Tool von Elegance Colors kann über die Option "Load config from preset" ein Fenster-Thema ausgewählt werden, dessen Aussehen für das Shell-Theme übernommen werden sollen. In diesem Fall muss hier dementsprechen "Numix" ausgewählt werden. Das Ergebnis sieht bereits sehr gut aus, wobei Kleinigkeiten anschließend manuell über das Tool angepasst werden können.

Das Konfigurations-Tool des Shell-Themes "Elegance Colors" (Klicken zum Vergrößern)

3 Das Icon-Theme


Für das Fenster-Thema "Numix" werden mit dem "Numix-uTouch"-Icon-Theme, das unter diesem Link oder ebenfalls über das AUR zu finden ist, passende Icons angeboten. Außerdem gibt es eine zweite, schlichtere Variante dieses Icon-Themes, das mir persönlich besser gefällt und über den folgende Yaourt-Befehl installiert werden kann:
 $ yaourt -S numix-icon-theme-git  
Wie alle Themes in diesem Artikel kann auch das Icon-Theme über die "Thema"-Kategorie des Gnome Tweak Tools gesetzt werden. Die dementsprechende Option lautet "Symbol-Thema". Falls ein Icon-Theme manuell heruntergeladen wurde, muss der entsprechende Ordner in das Verzeichnis /usr/share/icons/ kopiert werden, damit es in der Auswahl erscheint.

4 Das Cursor-Theme


Um das Aussehen der Desktopumgebung abzurunden, habe ich außerdem noch ein alternatives Cursor-Theme installiert, das den standardmäßigen, schwarzen Cursor durch eine hellere Variante ersetzt. Der Name dieses Themes lautet "Vanilla-DMZ". Es ist über den folgenden Befehl aus dem AUR installierbar:
 $ yaourt -S xcursor-vanilla-dmz  
Anschließend kann es über die Option "Zeiger-Thema" der Kategorie "Thema" des Gnome Tweak Tools gesetzt werden. Manuell heruntergeladene Cursor-Themes müssen hierfür, wie auch Icon-Themes, in das Verzeichnis /usr/share/icons/ kopiert werden.

5 Chrome-Theme


Ergänzend soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass ebenfalls ein Numix-Theme für den Chrome-Browser verfügbar ist. Wer also Chrome, bzw. Chromium im Zusammenspiel mit Numix verwendet, sollte einen Blick auf dieses Theme werfen, das hier zum Download bereit steht und den Browser optisch an das Fenster-Thema anpasst.

Weiterführende Links: